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Januar bis Dezember 2015


Dieses Jahr investierten wir den grössten Teil unserer Zeit in das Projekt der Festungs- und Lageranlage Sageloch. Am Ende hiess es jedoch bis auf weiteres ausser Spesen nichts gewesen.


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Sperrstellen System zu Führungsbauwerk Roggliswil - Altbüron

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Eingang Generatorenraum

Ende Dezember 2014 gelangte die Festungsanlage Sageloch (zwischen Roggliswil und Altbüron) durch die Armasuisse-Immobilien zum dritten Mal zur Versteigerung. Aufgrund der massiven Auflagen und Zusatzkosten für Firmen scheiterte der Verkauf vorgängig zweimal. Wir versuchten nun die Anlage zu erhalten. Es folgten acht intensive Monate mit Telefonaten, Abklärungen, Besprechungen, dem Erstellen einer Dokumentation des Sperrstellensystems und der Festungsanlage und eines Betriebskonzeptes.



Generatorenhalle

Bei der unterirdischen Lager- und Festungsanlage Sageloch handelte es sich um die Kommandozentrale zum Sperr-Stellensystem Roggliswil. Die Festungsanlage wurde 1960 gebaut.


Eine von zwei Kammern 9.6m x 50m

Es handelte sich um eine Mischung zwischen unterirdischem Munitionslager und einer kleinen Festung. Für ein kleines Museum wären die Munitionskammern (ca. 120 Meter im Berg) ideal gewesen.

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Leider wurden wir um ein vielfaches überboten.
Am Ball bleiben werden wir trotzdem, da diese Anlage bereits zum zweiten mal versteigert wurde und ein Verkauf aufgrund sehr vielen einholungen von Bewilligungen und  erfüllens von Auflagen nicht zustande kam. Kann es durchaus sein, dass diese Anlage wieder neu zum Verkauf steht.

7.5cm Festungsgeschütz 03/22 L30 auf Hebellafette

Mitte Jahr gelang es unserem Vereinsmitglied E.S. ein Festungs-Geschütz aus der Zeit zwischen den Weltkriegen zu erhalten. Es handelt sich hierbei um eine ehemalige Feldkanone 1903, die um 1922 umgebaut und in einer Festungsanlage des späteren Reduits verbaut wurde.




Das Geschütz wurde in Einzelteilen geliefert. Im Herbst wurde durch eine Stahlbaufirma ein Traggestell (graublaue Stahlträger) hergestellt, so dass das es anschliessend in der Panzerhalle an der Wand aufgebaut werden konnte.




​Die Kanone aufgebaut an ihrem Standort in der Panzerhalle.